Review vom 27.01.2013

Pink: The Truth About Love

Pink ist nicht mehr ganz so giftig wie früher

Pinks sechstes Studioalbum "The truth about love" ist gleichzeitig ihr erfolgreichstes - zumindest in de Staaten, denn dort schaffte es die Sängerin erstmals auf Platz Eins der Billboard-Charts.

Alecia Beth Moore, so der richtige Name der mehrmaligen Grammy-Gewinnerin, ist sehr wandlungsfähig. Sie geht mit der Zeit und schafft mit ihren eingängigen Songs immer wieder richtige Airplay-Dauerrotierer im Radio. Das kann man positiv wie auch negativ sehen. Schade ist allerdings, dass Pink dabei etwas die "Giftigkeit" und die leichte "Punk-Attitüde" verliert, die noch bei "Missundaztood" zu hören war.

Die beiden Singles "Blow Me (One Last Kiss)" und "Try" beweisen trotzdem, dass Pink bzw. Ihre Produzenten noch immer richtige Hits schreiben können. Dass Pink auch etwas experimenteller kann, zeigt das einleitende "are we all we are". Auf einem synthielastigen Hip Hop ähnlichen Beat hört man Pink von einer anderen Seite. Beim flotten "Slut like you" demonstriert und Pink, dass sie a la Ke$ha auch böse Worte in den Mund nehmen und ordentlich abfeiern kann.

Dass Pink auch eine schöne Stimme hat, geht leider viel zu oft unter. Richtig zur Geltung kommt sie nur bei Balladen wie "Beam me up" oder dem finalem "The Great Escape". Zu erwähnen ist auch noch das etwas verrückte "Here Comes The Weekend". Hier revanchiert sich Eminem für Pinks Hookline auf einem Song seines letzten Albums "Recovery".

"The truth about love" ist ein schönes, rundes Album. An "Missundaztood" kommt es allerdings nicht heran.

mixedmusic.de Wertung: 4 / 5
Titel: The Truth About Love (CD)
Artist: Pink
veröffentlicht am: 14.09.2012

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